ITK Rheinland erleichtert Kommunen die Friedhofsverwaltung

Friedhöfe zu verwalten ist vielfältig und beinhaltet für die Kommunen ein breit gefächertes Aufgabenspektrum – es reicht von der Planung, Durchführung und Abrechnung einer Beisetzung, dem Kauf oder der Verlängerung eines Nutzungsrechts für eine Grabstätte, der Gebührenkalkulation bis hin zu Grabkontrollen. Damit Kommunen ihre Aufgaben bei der Bewirtschaftung von Friedhöfen möglichst einfach und effektiv managen können, bietet die ITK Rheinland das Verfahren FIM (Friedhofs-Informationsmanagement) und die damit verbundene GIS-Schnittstelle an, ein graphisches Friedhofsmanagement-Tool. Um den visuellen Verfahrensteil von FIM über die GIS-Schnittstelle mit MapInfo bzw. GeoAS nutzen zu können, ist eine vorherige Digitalisierung der relevanten Friedhöfe einer Kommune durch deren Vermessungsamt nötig. Im Verfahren können durch die GIS-Schnittstelle die hinterlegten Daten grafisch angezeigt werden, ein Auskunfts-Werkzeug zeigt die wichtigsten Informationen einer Grabstelle wie z. B. die Grablage,- art, -tiefe und die zeitliche Dauer des Nutzungsrechts an. Die digitalen Friedhofspläne haben den großen Vorteil, dass diese Fachdaten visuell schneller interpretiert, ausgewertet, aufbereitet und als Plan gedruckt werden können. Die ITK Rheinland stellt für ihre Verbandsmitglieder die Infrastruktur zur Verfügung, sorgt für die Programmierung und technische Unterstützung. Derzeit setzen die Landeshauptstadt Düsseldorf, Meerbusch, Kaarst, Neuss, Jüchen und Rommerskirchen FIM erfolgreich ein. In Düsseldorf ist die GIS-Schnittstelle für den zweitgrößten Friedhof der Stadt – Stoffeln – mit ca. 41.000 Grabstätten im Einsatz. Bald wird die ITK Rheinland vier weitere FIM-Kommunen mit der GIS Schnittstelle ausstatten.

Kontakt

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