Personenstandswesen

Der arbeitstechnische Umbruch in den Standesämtern ist in vollem Gange. Standen früher große Personenstandsbücher und Papierurkunden in unterschiedlichster Ausfertigung im Vordergrund, werden zunehmend die Vorgänge automatisiert erledigt und die wichtigen Nachweise in elektronischen Registern abgelegt.

Das Bild zeigt einen Laptop, der im Gras liegt.

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Mit der Personenstandsrechtsreform im Jahre 2009 hat die ITK Rheinland das bundesweit führende Fachverfahren AutiSta des Verlages für Standesamtswesen für die Verbandsmitglieder und die Stadt Mönchengladbach als ASP-Anwendung zur Verfügung gestellt.

ePR als Schritt in die digitale Zukunft

Das "ePR", das elektronische Personenstandsregister, muss bis zum 1. Januar 2014 für alle Standesämter bundesweit eingeführt sein. Einige Bundesländer haben sich für ein zentrales landesweites Register ausgesprochen, NRW hat sich gegen diese zentralistische Version entschieden.

Durch Kooperation und Konzentration der Leistungserbringung innerhalb des KDN konnten erhebliche Synergieeffekte realisiert werden.

Seit Mitte 2011 wird daher die Verfahrenskombination AutiSta als Fachverfahren und AutiSta-ePR als Registerverfahren in der Stadt Köln angeboten. Die ITK Rheinland übernimmt weiterhin den First-Level-Support für ihre Kunden, von denen die letzten beiden im ersten Halbjahr 2012 ebenfalls auf die neue zentrale Lösung wechseln werden.

Die digitale Speicherung der Personenstandsurkunden bietet die Möglichkeit zwischen Behörden kurzfristig und rechtssicher die Daten austauschen zu können, so dass für den Bürger das oft zeitraubende Besorgen früherer Urkunden entfallen kann. In der letzten Ausbaustufe ab 2014 wird zudem für den Bürger ein elektronisches Beantragen von Ersatzurkunden etc. möglich sein.

letzte Änderung: 15.03.2012 - 14:12